Eigentlich
heiße ich Gunnar Wagner und war mal ein Autoschlosser. Mein aktueller Job ist Texter. Dabei wollte ich immer schon singen, eigene Musik machen. Jetzt verbinde ich beides und schreibe Lieder über das Leben, die Liebe und was einen sonst so auf Trab hält. Hm.
Der Gunnar:
Manche wissen schneller, was sie wollen, manche brauchen dafür etwas länger. Also hatte es zunächst mal keine Auswirkungen, dass ich alias RANNUG bereits im zarten Alter von 3 Jahren lauthals die Schlager meiner Eltern sang (wohlgemerkt in meiner eigenen Sprache abends im Bett). Auch in der Schule hatte ich nicht die leiseste Ahnung von meiner „Berufung“ und entschied mich nach der zehnten Klasse tatsächlich dafür, Automechaniker zu werden. Vier Jahre später wusste ich, was ich nicht wollte und machte Abitur. Nach meinem Grafik-Design-Studium an der Ostsee (Heiligendamm rulez!) arbeitete ich in verschiedenen Werbeagenturen als Texter. Und jetzt, nach gefühlten dreitausend Jahren, singe ich meine eigene Lieder …
Die Musik:
Wie kriegt man Melodien aus seinem Kopf, ohne Noten, geschweige irgendein Instrument zu beherrschen? Der Computer ermöglicht es einem musikalischen Analphabeten wie mir, eigene Lieder Wirklichkeit werden zu lassen. Für mich immer noch ein kleines Wunder. Mit der Maus in der Hand versuche ich, Melodien einzufangen wie andere Songwriter mit der Gitarre oder dem Klavier. Gibt es dafür einen Begriff? Ich weiß es nicht und nenne mich mal: Elektro-Songwriter.
Die Texte:
Tja, die sollten eigentlich für sich sprechen. Zunächst stand ich vor der Entscheidung: englisch oder deutsch? Ich habe mich für deutsch entschieden, weil ich finde, dass eine Melodie noch intensiver wird, wenn man den Text dazu versteht. Nicht etwa nur einzelne Passagen, sondern alles. Meine Ideen stammen aus Beobachtungen, die ich in ein kleines schwarzes Büchchen eintrage und aus denen mit viel Glück (und oft erst nach Jahren) Texte und Geschichten werden.
Die Bilder:
Auch in Zeiten von Klingelton-TV’s mag ich Musikvideos sehr. Am liebsten hätte ich zu allen zehn Liedern welche gemacht. Ideen dafür gibt es, Zeit und Geld eher weniger. Trotzdem habe ich mit guten Freunden einiges auf die Beine gestellt. Ich wollte auf der visuellen Ebene Stimmungen erzeugen, die meine Musik unterstützen. Das gilt auch für das CD-Cover, die Homepage, Fotos oder die Bühnengestaltung. Hoffe mal, es gefällt Dir – dann hat sich die Mühe doch gelohnt!



